Fragten Sie sich schon, wie die ausländischen Botschafter die Hauptstadt Rumäniens sehen? Wohin es ihnen gefällt mit den Freunden, die sie besuchen, zu gehen? Oder welche Plätze von Bukarest sie faszinieren? Die Tagesordnung forderte die ausländischen Botschafter heraus, die Stadt mit den Augen der Touristen zu sehen, die sich wünschen, möglichst Vieles zu bewundern.
Und so entdeckten wir das Bild einer vielfältigen Stadt, wo es tausend Plätze gibt, die man entdecken soll. Es ist aber auch eine Stadt, die mehr auf ihre Vorteile setzen sollte, um eine bessere Stellung unter den touristischen Bestimmungsorten zu erreichen.
I.E. Herr Gabriel Atanasov, der Botschafter der Republik Nordmazedonien in Bukarest, hat eine besondere Beziehung zur Stadt: als Kind verbrachte er viele Tage hier. Ausserdem wurde er vor 45 Jahren in einer der bekanntesten Kirchen aus der Hauptstadt Rumäniens getauft: die Kirche der Gemeinde Parcul Domeniilor – Caşin. Er kennt Bukarest sehr gut und konnte sehen, wie die Stadt sic him Laufe der Zeit entwickelte. Er kennt Vieles über Rumänien, ein Land, wo seine Grosseltern und ein Teil von seiner Familie lebten.
„Zuallererst unterscheidet sich Bukarest von den anderen Hauptstädten aus der Welt durch die Einwohner und die Geschichte. Die Bukarester und die Rumänen im allgemeinen sind offene Menschen und keine Xenophoben. Die Ausländer warden hier gut aufgenommen. Die Tradition wird behalten und das ist gut, so kann man die europäischen Städte unterscheiden. Die Stimmung wird durch die Verbindung der Tradition mit dem Globaltrend durch das Vorhandensein der weltbekannten Marken betont”- I.E. Herr Gabriel Atanasov, der Botschafter der Republik Nordmazedonien in Bukarest.
Ein Botschafter, der das Werk von George Enescu liebt
Während des Gesprächs über Bukarest, sagte er uns, dass er das Werk von George Enescu liebt. Seine Lieblingspartitur ist die „Rumänische Rhapsodie”. Als Musikfreund, der auch die Architektur liebt, erzählt er uns, dass er das Rumänische Athenäum und die Umgebung besonders liebt.
Er erwähnte, dass, wenn er eine Rangfolge bestimmen sollte, die Hauptstadt Rumäniens mehrere Plätze hat, die man hervorheben sollte.
„Meine Antwort wird einerseits vernünftig und andererseits sentimental sein. Ich würde das Rumänische Athenäum erwähnen, das auch das Symbol von Bukarest darstellt, mit den Strassen und Restaurants in der Nähe, dann der Cișmigiu Park neben der Bukarester Universität und die Kirche der Gemeinde Parcul Domeniilor-Caşin von Bukarest mit dem Triumphbogen. Ich mag jeden Platz aus verschiedenen Gründen. Das Rumänische Athenäum ist ein anerkanntes internationales Denkmal. Es gehört zur rumänischen Kultur, aber auch zur europäischen Welterbe. Es ist das Haus der Rumänischen Philharmonie mit dem Namen „George Enescu”. Ich kenne die Werke des Komponisten George Enescu sehr gut und die „Rumänische Rhapsodie” ist eine meiner Lieblingswerke. Das Athenäum wurde von einem französischen Architekten entworfen, wie viele Bukarester Gebäude und Denkmäler in Bukarest. Deswegen wird Bukarest auch das Klein-Paris oder das Ostparis genannt. Die Strassen um das Athenäum, vor allem die Bars und Restaurants, erinnern an Paris. Ich besuche diese Gegend oft mit der Familie und mit den Freunden. Ich würde sagen, dass ich eine persönliche Beziehung zu Frankreich und zu Rumänien habe, wo ich viele Jahre lebte. Das Athenäum stellt eine Symbiose in diesem Sinne mit einem starken rumänischen Einfluss dar”, erklärte I.E.Herr Gabriel Atanasov.
Die Kindheitserinnerungen

Der Cișmigiu Park erinnert ihn an die Kindheit, an die Sommertage, als er mit den Eltern nach Bukarest kam, um die Grosseltern und die Familie, die in Rumänien lebte, zu besuchen.
„Ich kaufte mir immer ein Los und ruderte oft. Ich erinnere an die Militärkapelle am Sonntag. Später, als ich ein junger Mann war, ging ich zum Dunărea Restaurant in der Nähe der Universität, wo ich im Sommer einen Kaffee trank, weil ein Bekannter von mir dort arbeitete. Ich erwähnte auch auf meiner Liste die Cașin Kirche, weil ich dort vor 45 Jahren getauft wurde. Im Jahre 2007, als unsere zweite Tochter geboren ist, wurde sie auch in dieser Kirche getauft, so entschieden wir, ich und meine Ehefrau. Nicht nur in Bukarest, sondern überall in Rumänien gibt es schöne Kirchen, aber diese ist für mich ganz besonders, wie ich sagte”, behauptet der Botschafter der Republik Nordmazedonien in Bukarest.
Die Ausländer warden von den Brunnen vom Vereinigungsplatz fasziniert

Über den Triumphbogen, sagt Gabriel Atanasov, das sein solches Denkmal für jedes Volk „den Sieg symbolisiert und nach dem von Paris gibt es in der ganzen Welt kein anderes, das schöner und besser aufgestellt sein könnte”.
Wenn die Freunde aus dem Ausland ihn besuchen, denkt er an zalhreiche Plätze von Bukarest, die er ihnen zeigen möchte, aber am meisten sind sie beschäftigt und haben nicht Zeit genug. „Wir finden aber immer Zeit um die Altstadt zu besuchen und bestimmte Restaurants aus dieser Gegend. Das Gebäude der Nationalbank auf der Lipscani Strasse, die ein wichtiger Ort für die Kaufleute auch in der Vergangenheit darstellte, ist eindrucksvoll. Die Nationalbank wurde eigentlich von demselben französischen Architekten entworfen, der auch das Athenäum entwarf. Er war der Schüler von Garnier, der Architekt der Garnier Oper von Paris. Es gefällt mir, meine Freunde zu einem Spaziergang in den Herăstrău Park einzuladen und zu einem Restaurant um den See zu gehen. Der Herăstrău Park ist für Sport und Spaziergang ideal. Wenn man einkaufen möchte, gibt es sehr viele interessante Supermärkte, auch in der Nähe von meinem Haus. Ich empfehle meinen Freunden auch den Parlamentspalast, wenn sie Zeit haben. Die Brunnen vom Vereinigungsplatz mit der synchronisierten Musik erregten die Aufmerksamkeit vieler Besucher. Ich würde noch Vieles empfehlen, wie zum Beispiel Museen, herkömmliche Restaurants, Theater, verschiedene Parks, aber alles hängt von der Zeit, die man hat, ab”, unterstreicht der ausländische Diplomat.
Eine Stadt, die in der internationalen Umgebung sehr gut integriert ist
Der Botschafter der Republik Nordmazedonien in Bukarest meint, dass Bukarest in der internationalen Umgebung sehr gut integriert ist. „Die Stadt hat alles, was sie braucht, um die Huaptstadt der Europäischen Union zu sein, meiner Meinung nach. Die Architektur gehört zur europäischen Landschaft, obwohl es Gebäude gibt, die im kommunistischen Stil gebaut wurden. Ich höre oft, dass sie einen schlechten Einfluss auf das Bild der Stadt haben und vielleicht ist das wahr. Man soll aber nicht vergessen, dass es solche Gebäude auch in anderen europäischen Hauptstädten gibt. Die Stadt zieht immer mehrere ausländische Touristen an, aber auch Studenten und Expaten, die in den multinationalen Konzerns arbeiten. Hunderte Menschen aus der ganzen Welt besuchen den Parlamentspalast täglich, der während einer schweren Zeit für die Bukarester und für die Rumänen im allgemeinen gebaut wurde, als der Zugang zur Freiheit und zu den europäischen Werten eingeschränkt war. In diesem Palast finden wichtige Konferenzen statt, wie zum Beispiel die Konferenzen, die veranstaltet wurden, als Rumänien der Vorsitzende des Rates der Europäischen Union war. Ein paar Institutionen wie der Senat und die Abgeordnetenkammer haben den Sitz hier. Man soll dieses Gebäude unbedingt besuchen, denn es wurde zu einem internationalen Anhaltspunkt”, behauptet I. E. Herr Gabriel Atanasov.
Direkter Flug nach Nordmazedonien
Als Vertreter der Republik Nordmazedonien in Rumänien, wünscht sich Gabriel Atanasov, bis zum Ende seines Amtes, eine direkte Flugverbindung zwischen Bukarest und seinem Land herzustellen. „Es gibt viele Touristen, die nach Bukarest mit dem Auto oder mit dem Reisebus kommen, weil es keinen direkten Flug gibt und das gilt auch für Nordmazedonien. Bis zum Ende meines Amtes möchte ich, dass es uns gelingt, eine direkte Flugverbindung zu haben”, erklärt der Botschafter.
Weil viele Touristen, die sich wünschen, Bukarest zu sehen, zur Hauptstadt Rumäniens mit dem Auto kommen, ist es wichtig, dass der Eingang neugestaltet wird, wobei die Strasseninfrastruktur eine wichtige Rolle für eine Stadt spielt.
„Ansonsten bemüht sich Bukarest, die Umweltverschmutzung zu reduzieren, obwohl es nicht zu den belasteten Städten zählt. Fast alle Wohnviertel sind sauber. Es gibt viele Plätze in Bukarest, die man besuchen sollte und gefördert werden sollten. Eine konkrete Antwort auf die Frage, was für Touristen wünschen sich die Bukarester? Wenn die Preise der medizinischen Dienstleistungen kompetitiv sind, kann sich auch der medizinische Tourismus entwickeln, vor allem durch die Zahnchirurgie und die plastische Chirurgie. Die Unterhaltung für die Jugendlichen ist vorhanden. Es gibt auch Museen und Konzerte. In Bukarest kann sich ein Ausländer in Sicherheit fühlen. Es ist nicht mehr wie in der Vergangenheit, als die Strassen dunkel waren und die Menschen Angst vor den Dieben hatten. Natürlich sollte man in den Medien die Schönheit der Stadt und die wirtschaftliche Entwicklung fördern. Als Schlussfolgerung, würde ich nichts anders tun, um die Touristen anzuziehen, wenn ich an Ihrer Stelle wäre, weil alle Schritte, die Touristen künstlich anzuziehen, nicht unbedingt zum Gewinn führen, sagt I.E.Herr Gabriel Atanasov.


„Zuallererst unterscheidet sich Bukarest von den anderen Hauptstädten aus der Welt durch die Einwohner und die Geschichte. Die Bukarester und die Rumänen im allgemeinen sind offene Menschen und keine Xenophoben. Die Ausländer warden hier gut aufgenommen. Die Tradition wird behalten und das ist gut, so kann man die europäischen Städte unterscheiden. Die Stimmung wird durch die Verbindung der Tradition mit dem Globaltrend durch das Vorhandensein der weltbekannten Marken betont”- I.E. Herr Gabriel Atanasov, der Botschafter der Republik Nordmazedonien in Bukarest.