Die Ausländer scheuen sich nicht, ein Geschäft in Bukarest zu beginnen. Die ausländischen Investoren stellen die Hauptstadt Rumäniens als eine Stadt vor, die dem wirtschaftlichen Umfeld günstig ist. Sie behaupten, dass es sich lohnt, in dieser Stadt ein Geschäft aufzubauen. Ausserdem behaupten sie, dass es eine Reihe von Wirtschaftsfaktoren gibt, welche die Entwicklung eines Geschäfts in unserem Land begünstigen.
Tomas Manjon kommt von Spanien, genauer von Madrid und er begannt ein Geschäft in Bukarest vor fünf Jahren, mit zwei Partnern aus demselben Land.
In der Zwischenzeit entwickelte sich die Gruppe, die von den drei Spaniern gegründet wurde und heute gehören eine Gesellschaft, die im Property und Facility Management spezialisiert ist, sowie eine Baufirma und ein Gebäudeentwickler dazu.

Der ausländische Investor wählte die Hauptstadt Rumäniens nicht zufällig. Tomas erzählte uns, dass er mehrere Jahre in Bukarest arbeitete, bevor er sein Geschäft begann und er dachte an die Vorteile aus dieser Stadt, die ihm zur Entwicklung seines Geschäfts helfen könnten. „Ich kannte den Markt, es gibt noch Vieles zu tun, der Markt ist weniger saturiert als in Spanien. Es gibt wenigere Wettbewerber im Vergleich zu Spanien. Ausserdem ist der Steuerbereich anziehend und im allgemeinen glaubten wir, dass es einfacher ist, die Geschäfte von null aufzubauen. Wir sind drei spanische Unternehmer, zwei von uns von Madrid (ich und Diego Stuyck) und einer von Elche, neben Alicante (David Tortosa). Wir studierten in unseren Städten, wo wir unser berufliches Leben begannen. Im Zeitraum 2007-2010 kamen wir nach Bukarest, wo wir für die spanischen Firmen arbeiteten und wir blieben hier”, erwähnt der spanische Geschäftsmann.
Die Ausländer werden sehr gut aufgenommen
Tomas sagt, dass es auf den ersten Blick einfach ist, eine Gesellschaft zu gründen und ein Geschäft in Bukarest zu beginnen. Ausserdem werden die Ausländer im allgemeinen sehr gut aufgenommen.
Es gibt vielen Geschichten über die Geschäfte, die von den spanischen Investoren geschrieben wurden, ohne ein glückliches Ende. „Es ist ein Markt mit Besonderheiten, die man kennen soll. Die Sachen gehen langsamer als in anderen Ländern und immer treten unerwartete Probleme auf. Man kann die Probleme erledigen, wenn man Geduld hat und arbeitet”, behauptet der Investor.
Die Hauptstadt Rumäniens hat einen wichtigen Vorteil. Es geht um die Fiskalität, die im Vergleich zum Westeuropa attraktiver ist. „Das zieht viele Investoren an”, sagt Tomas Manjon.
Eine Stadt, die sich ständig verwandelt

Der Geschäftsmann wird von der Stadt, wo er sein Geschäft begann, begeistert, weil diese Stadt dynamisch ist und sich ständig verwandelt. „Es gefällt mir, weil sie sich immer verwandelt. Zum Beispiel, wenn man daran denkt, wie die Stadt im Jahre 2007 war, kann man beobachten, dass es unterschiedlich war. Hier sind mehrere gute Sachen als in anderen Städten von Westeuropa geschehen, die allmählich konsolidiert wurden. Den Geschäftsleuten gefallen der Verkehr und die öffentlichen Verkehrsmittel nicht. Die U-Bahn ist ok, aber es gibt zu wenige Haltestellen. Um wirksam zu sein, sollte man überall in der Stadt mit der U-Bahn ankommen, wie in Madrid zum Beispiel. Hier kann man auf das Auto nicht verzichten, um mit der U-Bahn zu fahren, sondern man soll sie mit der Strassenbahn oder mit dem Bus verbinden. Aber so wie ich schon sagte, änderte sich die Stadt viel in den letzten Jahren. Die Strassen sind heller, viele sichtbare Kabel gibt es nicht mehr, man sieht die Hunde auf den Strassen nicht mehr, viele wichtige Bürogebäude wurden gebaut, viele Villas wurden ausgebaut, die Fassaden der Gebäude von der kommunistischen Zeit wurden repariert”, betont Tomas.
Auch wenn er keine Freizeit hat, weil er zur Entwiclung seines Geschäfts viel arbeitet, hat der spanische Investor viele Lieblingsplätze in Bukarest, wohin er geht, wenn es möglich ist. Er mag den Herastrau See, aber auch die Restaurants aus dieser Gegend. Er empfiehlt den Touristen, den Spaziergang in den Cismigiu Park nicht zu verpassen.

Tomas Manjon sagt uns die Geschichte eines anderen Ausländers, der sein Heimatland verliess, um in Bukarest zu leben. Er liebte diese Stadt von Anfang an, als er für die spanischen Unternehmen aus Rumänien arbeitete. Die Tatsache, dass er mit seinen Partnern ein Geschäft in der Hauptstadt Rumäniens gründete, beweist, dass Bukarest eine Stadt ist, wo die Ausländer gut aufgenommen werden und ein Geschäft aufbauen können. „Um mehrere Investoren anzuziehen, braucht Bukarest eine bessere Förderung. Es gibt viele gute Bedingungen für die Investoren, aber die meisten vom Westeuropa wissen das nicht”, schlussfolgert der Geschäftsmann.


