Der Künstler, der die Andenmusik auf die Bukarester Strassen bringt

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Alexei Ýtto Meza Jauregui ist ein peruanischer Künstler, den man immer auf den Bukarester Strassen, wo er seine Kunst ausstellt, treffen kann. Er sagt, dass das Schicksal ihn nach Rumänien brachte. Er nennt dieses Land „zu Hause” und integrierte sich vollkommen, dank der freundlichen Menschen, die er hier fand. Er ist in der künstlerischen Umgebung aus der Hauptstadt involviert und man kann ihn bei den Musikveranstaltungen zum Thema Lateinmusik treffen.

Alexei Ýtto Meza Jauregui, der Künstler, der die Andenmusik fördert.

Ýtto ist in einem kleinen Dorf von Peru geboren, wo er in den ersten Jahren lebte. Danach zog er in die Stadt Trujillo um, wo er die Hauptschule und das Lyzeum besuchte. Dort begann er auch die Studien bei Hochschule. Er studierte nur ein Jahr im Agronomiebereich, aber er konnte die Studien nicht mehr fortsetzen, so dass er beschloss, sich seiner grossen Liebe zu widmen: der Musik.

Wenn er sich vorstellt, tut er das einfach und direkt: „Ich bin ein peruanischer Musiker für die Andenmusik”.

Er ist solz auf seine Herkunft und das sieht man in der Art und Weise, wie er die peruanische Tradition so weit vom Ort, wo er geboren ist, fördert. Aber gleichzeitig ist auch auf den Ort stolz, der ihn adoptierte und ihm ermöglichte, sich aus künstlerischer Sicht zu entwicklen.

„Bukarest ist eine wunderbare Hauptstadt, mit viel Leben”

Wenn man vor sich jemand hat, der von ferne kommt, kann man sich nicht fragen, wie er nach Bukarest kam und wieso er hier blieb.

Ich glaube, das war das Schicksal. Ich sollte hier sein. Nach einem Konzert kam ich in Ungarn an. Dort hörte ich Vieles über Rumänien. Ich hörte viele Geschichten über die Burg vom Graf Dracula und ich wünschte mir sehr, sie zu besuchen. Ich hatte die Opportunität, nach Rumänien zu kommen, als die Botschaft von Peru in Bukarest ein Buch des Schriftstellers Mario Vargas Llosa lancierte. Nach diesem Ereignis folgte ein Konzert für die Andenmusik. Sie hatten keine peruanischen Musiker in Rumänien, die sie kontaktierten konnten und deswegen riefen sie die Botschaft von Peru aus Ungarn an. Ich erfuhr das und schlug vor, nach Bukarest zu kommen. Und so kam ich in dieses Land an, wo ich heute lebe”, erzählt der peruanische Künstler.

Der peruanische Künstler möchte die anderen durch seine Musik glücklich machen.

Er integrierte sich schnell in die rumänische Umgebung und wurde von unserer künstlerischen Umgebung zur Veranstaltung der kulturellen Ereignisse sofort kooptiert. So machte er sich viele Freunde, begann Musik zu produzieren und an den Konzerten teilzunehmen.

Ýtto sagt, dass er Bukarest wählte, weil diese Stadt der Kunst im allgemeinen günstig ist. „Ich bin ein Strassenkünstler und begann zu singen, meine Kunst auszustellen und wurde sehr gut aufgenommen. Die ersten Kassetten produzierte ich im Studio von Valeriu Sterian”, betont der Künstler.

Als er zum ersten Mal in Bukarest war, wusste er schon Vieles über unser Land, denn er hatte viele Rumänen in Ungarn kennengelernt. Auf den ersten Blick wurde er nicht von der Landschaft beeindruckt, sondern von den Menschen aus dieser Stadt, die ihn grosszügig und freundlich behandelten.

Allmählich entdeckte er die ganze Stadt und sagt, dass er heute seine Lieblingsplätze im Cișmigiu Park und in der Altstadt hat.

Obwohl er Rumänisch nicht so gut kann, dass er seine Gefühle für diese Stadt, die ihn akzeptierte, zum Ausdruck bringen kann, erklärt Ýtto folgendes: „Bukarest ist eine wunderbare Hauptstadt, mit viel Leben”. Wie alle Bukarester, stört ihn das Gedränge und auch die Tatsache, dass man zu wenige Parkplätze finden kann, die zu teuer sind.

Er gewöhnte an alles, was Bukarest bedeutet und liebt sein Leben hier. Er hat eine übliche Lebensweise und integrierte sich vollkommen in die soziale Umgebung der Stadt. In der Freizeit gefällt es ihm zum Mall zu gehen, „so wie alle tun”, aber er entspannt sich auch in einem Lateinclub und geht in den Park spazieren.

Auf dem Weg von Peru zu unserem Land konnte er auch andere Städte besuchen, so dass er einen Vergleich zwischen der Hauptstadt Rumäniens und anderen Metropolen machen kann. Ýtto sagt, dass er die Freude von Bukarest nirgendwo fand. „Es unterscheidet sich von den anderen Städten, weil es lustig und lebendig ist. Ausserdem ist diese Stadt mit den Ausländern freundlich, es ist tolerant und man kann hier alle Kulturen finden”, sagt der peruanische Künstler. Ausserdem gefällt es ihm, dass in Rumänien die Kunst geschätzt und, wie Ýtto sagt, „gut bezahlt wird”.

Bukarest durch die Augen der Ausländer.

Von Anfang an, nachdem er in Bukarest ankam, dachte er in diesem Land zu bleiben. Nach so vielen Jahren in Rumänien, ist Alexei Ýtto Meza Jauregui fest entschlossen, in Bukarest zu bleiben, wo er sein Schicksal erfüllen konnte.

Autor: Ștefania Enache
Foto: Corina Gheorghe
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