Die Hauptstädte in der Mitte von kleinem Paris (XV) – die Tokio Strasse

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Der Monat der geblühteten Kirschbäume führt uns zur Strasse, die an das Land erinnert, wo Hanami eine Tradition jahrhundertelang war. Wir werden heute auf der Tokio Strasse spazierengehen. Wir werden den Duft der Sakura- Bäume wie in den Parks von Japan nicht spüren, aber wir haben die Gelegenheit, eine Strasse mit einer besonderen Architektur zu entdecken.

Ausgehend vom Boulevard Iancu de Hunedoara beginnen die London und Rom Strassen parallel und bilden eine Art Leiter. Die ersten Treppenstufe ist die Tokio Strasse und die anderen sind die Oslo, Bern und ein bisschen weiter die Washington und Haag Strassen. Wir gingen auf allen diesen Strassen spazieren. Im ersten Frühlingsmonat wollen wir die Tokio Strasse besuchen.

Wir entfernen und vom Lärm der grossen Boulevards

Die Häuser auf der Seite mit gerade Zahlen sondern die Strasse vom Gedränge und Lärm des Boulevards Iancu de Hunedoara oder vom Verkehr auf der Rom Strasse ab. Auf der Tokio Strasse hat man den Eindruck in einer anderen Welt zu sein. Diesen Eindruck hat man auf den meisten Strassen von dieser Gegend, aber hier ist das Gefühl, weit von der Stadt zu sein, stärker.

Die dem mediterranen Stil spezifischen Elemente vermitteln dem Villa von der Nummer 14 einen exotischen Eindruck.

Am Anfang werden wir uns auf die Seite mit gerade Zahlen fokussieren. Wenn man von der Rom Strasse kommt, entdeckt man bei der Nummer 14 ein wunderschönes Villa, das zum Denkmalschutz gestellt wurde. Das eindrucksvolle Gebäude hat das Erdgeschoss und zwei Stockwerke. Die Säulen wurden mit den Pflanzenmotiven verziert.

Man hat das Gefühl, dass im klassischen Balkon Rosina von der Oper ”Der Barbier von Sevilla” von Rossini erscheinen wird, um die Liebeserklärung des Grafs Almaviva zu hören.

Auf der Tokio Strasse gibt es viele Gebäude, die zum Denkmalschutz gestellt wurden.

Das Nachbarvilla von der Nummer 12 wurde auch zum Denkmalschutz gestellt. Obwohl das Gebäude nüchtern ist, gibt es eine Verbindung der mediterranen Motive, bei den Türrahmen und Fenstern im Erdgeschoss mit den Art Deco- Elementen bei den Fenstern vom ersten Stockwerk.

Auf der Tokio Strasse gibt es viele Gebäude, die zum Denkmalschutz gestellt wurden. Es geht um die Villas von der Nummer 10 und Nummer 8, wo der Art Deco- und der mediterrane Stil abwechseln. Bei der Nummer 8 vermittelt das Villa einen geheimnisvollen Eindruck wegen der Motive vom Zaun und Balkon.

Wenn man auf der Seite mit gerade Zahlen der mediterrane und moderniste Art Deco- Stil bewundern kann, gibt es auf der Seite mit ungerade Zahlen die Villas, die im neorumänischen und mediterranen Stil gebaut wurden.

Ein Gebäude im neorumänischen Stil.

Das Villa von der Nummer 3 mit hohem Erdgeschoss, Stockwerk und Dachzimmer wurde unter Denkmalschutz gestellt. Es wurde im neorumänischen Stil mit offenen Bogen und Dekorationen mit zoomorfen Motiven an den Fenstern, mit Holzeinlagen auf der Terrasse und Ziegeln unter dem Sims.

Das Villa von der Nummer 11 ist ein anderes Gebäude, das unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der Baustil ist typisch mediterran.

Unter diesen Häusern, die miteinander verbunden sind, wechseln die Villas von den anderen Nummern ab und sie übernehmen bestimmte Elemente von diesem Stil: sie sind prächtig, nüchtern, mit rechteckigen Balkons, ohne viele Zierden.

Die kleinen Höfe werden von den niedrigen Zäunen begrenzt und sie vermitteln den Eindruck von einem Wohnumfeld mit vielen gemeinsamen Räumen. Man hat das Gefühl, das man sich vom Alltagsleben entfernte, das dem architektonischen Stil, der auf dieser Strasse vorherrscht (der mediterrane) spezifisch ist. Der Reisende wird ermutigt, die Ruhe von diesem Platz zu geniessen.

Das geheimnisvolle Villa von der Nummer 8.

Diese Villas, die in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts gebaut wurden, sind die Beweismittel der Zeitspanne der wirtschaftlichen Entwicklung von Bukarest aus kultureller Sicht, als die Bevölkerung, infolge der Emanzipation, andere Länder ausser dem Westeuropa als Bestimmungsort wählte. Die Wirkungen sind vor allem in der Architektur sichtbar. So versteht man teilweise die Vorliebe der Menschen für die geheimnisvollen und sonnigen Gebäude, die den spanischen und portugiesischen ähnlich sind. Hinzu kommt die Affinität der Architekten wie Gheorghe Șimotta oder George Damian, die in der Stadt besondere Juwelen entwarfen.

Autor: Ștefania Enache
Foto: Corina Gheorghe
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