Mit einer kleinen, aber starken Gemeinschaft von Expaten kann Bukarest die Expaten anziehen, die durch ihren Beruf in der Hauptstadt Rumäniens leben. Das Hauptmerkmal der wichtigsten Stadt aus diesem Land ist die Vielfältigkeit. Und das ist das Ergebnis der Anpassung an die Gesellschaft für diejenigen, die zum ersten Mal nach Bukarest kommen.

Durch die Augen der Ausländer sieht Bukarest anders aus, mit besonderen Farben, wofür die Einwohner keine Zeit haben, sie zu entdecken. Wenn man mit den Expaten spricht, die Erfahrung haben, in der Hauptstadt zu leben, entdeckt man bestimmte Sachen, die man in der Regel übersieht.
Und so kann man verstehen, dass die Stadt, die am meisten kritisiert wird, eigentlich ein wichtiger Ort ist, was die Geschichte anbetrifft und das Alte und das Neue sich vollkommen verbinden. Mit der „Brille” der Ausländer, die hier leben, entdeckt man eine offene europäische Hauptstadt, woran alle sich anpassen können.
„Mit Sicherheit ist Bukarest mit den Ausländern freundlich”
Johan Meyer kam zum ersten Mal nach Rumänien vor zehn Jahren und seit 2016 ist er in unserem Land geblieben. Er hat also ein klares Bild über die Änderungen, die in Bukarest im Laufe dieser Zeitspanne stattfanden. Als CEO von einem Investmentfonds, hatte er die Gelegenheit, die wirtschaftliche Lage von unserem Land zu entdecken. Er kann behaupten, dass Bukarest mit den Ausländern freundlich ist.

Auch wenn die Expaten eine eingeschränkte Gemeinschaft bilden, sind sie in der Gesellschaft sehr aktiv und sie involvieren sich in vielen Projekten. „Die Stadt hat eine relativ kleine Gemeinschaft von Expaten, die aus verschiedenen Bereichen kommen und in vielen wirtschaftlichen Tätigkeiten involviert sind, zum Beispiel in der Erdöl- und Gasindustrie, im Apothekenbereich und IT. Dadurch wird es allen einfacher, nach Rumänien umzuziehen, weil man hier einen Platz finden kann. Bukarest ist attraktiv dank dieser Vorteile, die nicht nur den Expaten, sondern der ganzen Bevölkerung angeboten werden. Die Schlüsselgründe, wenn man hier umzieht, sind der Zugang zur medizinischen Betreuung und zur Ausbildung für die Kinder und beide entwickelten sich stark in den letzten Jahren”, betont Johan Meyer.
Eine Stadt mit einer starken Wirtschaft und einer besonderen Persönlichkeit
Die Hauptstadt Rumäniens hat sehr viele wirtschaftliche Vorteile, der wichtigste ist die starke Wirtschaft und das Bruttoinlandsprodukt ist dem Wert aus anderen europäischen Hauptstädten ähnlich. „Das widerspiegelt sich in der Entwicklung des Baubereichs, sowohl für die Bürogebäude, als auch für die Wohnungen, was zur Steigerung der Investitionen in den anderen Infrastrukturen führte, wie die medizinische Betreuung und die Ausbildung. Dadurch entstanden wichtige Anstellungsmöglichkeiten. Die Telekommunikations- und die IT- Infrastruktur sind unter den besten aus der ganzen Welt, Rumänien gehört zu den Ländern mit der besten Internetgeschwindigkeit. Aus diesem Grund kann man verstehen, warum die wichtigen IT- Gesellschaft den Sitz in Bukarest und in anderen Gegenden aus Rumänien haben”, erklärt Johan Meyer.

Gleichzeitig ist Bukarest eine schöne und freundliche Stadt, mit vielen Orten, die man bewundern kann, zum Beispiel die Parks und die einzigartigen Architekturdenkmäler. „So wie andere grosse europäische Städte, hat es eine besondere Persönlichkeit. Als Expat, schätze ich die gute Verbindung mit den anderen Städten, so dass es einfach ist, von Bukarest zu anderen Städten aus Rumänien zu fahren. Trotzdem ist es eindeutig, dass die nationale Strasseninfrastruktur noch verbessert werden sollte. Wenn das dringend passieren würde, wäre der Transport wirksamer. Der Verkehr ist eine Herausforderung, was zur ökologischen und phonischen Verschmutzung führen könnte und es ist auch ein Stressfaktor für die Einwohner. Bukarest gehört leider immer zu den Städten, wo der Verkehr ein ernstes Problem ist. Die U-Bahn verringert ein bisschen das Gedränge, aber die Entwicklung der Strassen- und Eisenbahninfrastruktur bleibt weiter eine wesentliche Bedingung, damit Bukarest sich auf derselben Ebene wie die anderen Hauptstädten sich befindet”, behauptet Johan Meyer.
Die Tatsache, dass der Internationale Flughafen Henri Coandă der Hauptstadt sehr nah ist, stellt ein grosser Vorteil dar. Die vielen Touristen beweisen das eigentlich, aber das zeigt auch, dass der Flughafen vergrössert werden sollte und der Verzug bedeutet Gedränge, was sich sowohl auf die Vorgänge, als auch auf die Erfahrung der Touristen auswirkt. „Wenn Rumänien in den Schengenraum aufgenommen wird, werden die Reisenden es ausnutzen und das sollte eine Priorität für die Regierung sein”, unterstreicht Johan Meyer.
Die Änderung der Landschaft
Die Hauptstadt Rumäniens änderte sich viel in den letzten Jahren. Johan Meyer sagt, dass es heute einfacher ist zu fahren, weil die Einwohner über den Zugang zum sicheren Transportnetz verfügen und es gibt auch viele Privatfirmen, die in diesem Bereich tätig sind. Ausserdem gibt es überall Wegweiser, die hilfreich sind.
„Gleichzeitig stellt man eine wichtige Änderung der Landschaft fest. Die Behörden bemühten sich, die alten Gebäude auszubauen. In den letzten zehn Jahren wurden viele neue Bürogebäude in Pipera und im Norden gebaut. Man kann sehen, dass die Bevölkerung sich vermehrte, wenn man an die Entwicklung der Wohnungswohnviertel sowohl in der Stadt, als auch in der Nachbaschaft denkt. Das gilt auch für Cluj oder Timișoara”, behauptet der Expat.
Eine angemessene Stadt für die Freizeit mit der Familie
Auch die Familie von Johan Meyer kam nach Bukarest und er bevorzugt, seine Freizeit mit ihnen zu verbringen. Aus diesem Grund liebt er die Parks besonders. „Herăstrău ist mein Lieblingspark in allen Jahreszeiten, denn es hat viele Sportplätze, man kann aber auch radfahren, laufen oder lange spazierengehen. Im Winter ist es hier wie in einem Märchen, man kann einen Schneemann bauen oder Schlitten fahren”, erzählt der ausländische CEO.

Wenn es möglich ist, gefällt es ihm mit der Familie in ein neues Restaurant zu gehen, denn hier gibt es wunderbare Restaurants mit lokalen und internationalen Speisen. „Im allgemeinen kann man sagen, dass alle in Bukarest ihren Platz finden können. Egal ob man ein eifriger Leser ist, den Kaffee oder die Unterhaltung liebt, werden immer besondere Ereignisse in der Stadt veranstaltet. Wenn ich zu einer Messe gehe, erinnere ich mich an das kulturelle Leben der Stadt, das die kleinen Unternehmer ermutigt. Es gefällt mir, die Freizeit mit der Familie zu verbringen. Die wunderbaren Parks, der Zoo und die Museen, wie zum Beispiel das Nationalmuseum für die Geschichte „Grigore Antipa” oder das Nationale Dorfmuseum „Dimitrie Gusti” werden von der ganzen Familie bewundert. Im Sommer spiele ich Cricket für einen Club, in Moara Vlăsiei, 30 km. weit von Bukarest. Die Menschen aus verschiedenen Bereichen kommen hier und das ist ein guter Grund auszugehen, Sport zu treiben und mit den Einwohner und den anderen Expaten zu sozialisieren”, behauptet Johan Meyer.
Die Art und Weise, wie er über die Stadt spricht, die ihn adoptierte, zeigt, dass es ihm gefällt, wo er jetzt lebt. Seine Arbeit war der Vorwand, in die Hauptstadt Rumäniens umzuziehen, aber er integrierte sich allmählich sehr gut und trug zur Entwicklung der lokalen Gemeinschaft bei.


