Die Häuser der Reichen, welche die Geschichte von Bukarest aufprägten

Die Reichen rückten ihre Macht auch durch die Gebäude, die sie sich wünschten, ins rechte Licht. Viele Gebäude haben die Unterschrift wichtiger Architekten aus unserem Land oder aus dem Ausland. In Bukarest gibt es viele solche Gebäude, die der Tourist bewundern kann.

Wir werden heute über einige Palaste sprechen, die in der Stadt wichtig sind und einen geheimnisvollen Eindruck vermitteln.

„Der Biron Palast” von Klein-Paris

Irgendwo auf Boulevard der Flieger, auf der Alexandru Strasse befindet sich das Haus Manu-Auschnitt. Das Gebäude wird heute von einem reichen Geschäftsmann aus unserem Land besessen, aber hier wohnte einst einer der bekanntesten Rechtswissenschaftler, Ioan Manu, der Sohn vom General Gheorghe Manu.

Das Haus auf der Alexandru Strasse ist ein eindrucksvolles Gebäude von Bukarest im Ludwig XIV. Stil. Das Gebäude hat die Unterschrift des Architekten Grigore Cerchez und es ist die genaue Nachbildung des Biron Palastes von Paris.

Ioan Manu baute diesen wunderbaren Palast, um hier mit seiner Frau Elisabeta (Zetta) Cantacuzino zu wohnen. Das Bauwerk wurde im Jahre 1915 beendet, aber die Manu Familie konnte hier leider nur bis 1932 wohnen, als Ioan Manu bankrott war und er sollte den Palast dem Industrieller Max Auschnitt verkaufen.

Der Crețulescu Palast und der Cișmigiu Park

In der Nähe vom Cișmigiu Park, auf der Strasse Știrbei Vodă befindet sich der Palast Crețulescu. Das Gebäude, das heute dem Ausbildungsministerium gehört, wurde auf Antrag von Elena Kretzulescu, die Nachkomme einer wichtigen Familie von Grossgrundbesitzern, errichtet.

Im Jahre 1902 stellte Elena Kretzulescu den Architekten Petre Antonescu an, damit er ein Bauwerk im Stil der französischen Renaissance mit Barockeinflüssen entwirft. Um das eindrucksvolle Gebäude richtete die Besitzerin einen wunderbaren Park ein, der später zum Cișmigiu Park wurde.

Wunderbare Palaste

Ein anderer eindrucksvoller Palast von Bukarest wurde vom Herrscher Grigore Dimitrie Ghica im Jahre 1822 gebaut.

Der Palast Ghica Tei wurde nach den Plänen des Architekten Xavier Villacrosse entworfen und es wurde im neoklassischen Stil, mit vielen italienischen Einflüssen gebaut.

Der Palast H. Spayer auf der Strasse Batiștei Nummer 24 A ist für die Zwischenkriegszeit repräsentativ und es ist auch unter dem Namen Das Marmorosch Blank Haus bekannt.

Die Gebäude, die von den Reichen in der Vergangenheit errichtet wurden, verschönern die Stadt.

Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1900 und es wurde vom Architekten Louis Blanc entworfen. Herman Spayer ordnete dieses Gebäude ein, weil er seine finanzielle Macht ins Licht rücken wollte.

Den Palast Romanit kann man nicht vergessen, in diesem Gebäude befindet sich heute das Museum der Kunstsammlungen.

Das Gebäude auf der Calea Victoriei Nummer 111 wurde auf Wunsch der Grossgrundbesitzers C. Faca errichtet. Er starb, bevor das Projekt beendet wurde, aber die Nachkommen entschieden, den Palast dem Griechen Romanit zu verkaufen, der das Gebäude auch beenden wird.

Im Palast Șuțu befindet sich das Museum von Bukarest. Das Gebäude auf Boulevard Ion C. Brătianu Nummer 2 ist eines der schönsten aristokratischen Häuser von Bukarest. Das Bauwerk wurde von Costache Șuțu eingeordnet. Die Arbeiten wurden im Zeitraum 1833-1835 unter Einhaltung der Pläne der Architekten Conrad Schwink und Johann Veit ausgeführt. Der eindrucksvolle Innenbereich von diesem Gebäude wurde vom bekannten Künstler Karl Storck entworfen.

Wir werden diese Runde mit dem Palast Suter beenden, der sich in der Nähe des Parks Karl I. befindet. In diesem Gebäude mit einer besonderen Geschichte funktioniert heute ein berühmtes Hotel von Bukarest.

Der schweizerische Architekt Gustav Adolf Suter, ein sehr guter Freund des Königs Karl I. Rumäniens, wollte in Bukarest ein Haus haben, das genauso berühmt wie er sein sollte. So entstand das Projekt, das der Errichtung eines der schönsten Gebäude, die man heute in der Hauptstadt Rumäniens bewundern kann, zugrundelag.

Die Arbeit dieses berühmten Architekten prägte sich auf das Bild von Bukarest stark auf, weil der König Karl I. ersuchte seinen Freund, ihm zu helfen und beauftragte ihn mit den ersten Studien über die Austrocknung der Sumpfgebiete von Filaret und mit der Verwandlung des Platzes auf einen schönen Park.

Was den Suter Palast anbetrifft, wurde es im Zeitraum 1902-1906 im neoklassichen Stil mit starken Einflüssen des Brancoveanu- Stils gebaut. Nach dem Tod des Architekten Gustav Adolf Suter hatte das Gebäude mehrere Besitzer. Einer von ihnen, ein griechischer Bankier, kaufte es im Jahre 1940 und schenkte es seiner Liebhaberin.

Die Palaste, die man überall in Bukarest bewundern kann, haben interessante Geschichten, die uns die Einflüsse der wichtigen Familien auf die Entwicklung dieser Stadt erzählen.

Autor: Ștefania Enache
Foto: Corina Gheorghe

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